Congohound Projekte

Congohound Projekte - Details

1. Zwingerrenovationen:

a) Rumangabo:

Die Zwingeranlage im Hauptquartier ist renovationsbedürftig. Der Zaun hatte Löcher und verursachte immer wieder Verletzungen. Der Boden im Auslauf war feucht und nach Jahren der intensiven Nutzung stark kontaminiert. Dies verursachte immer wieder Pfoteninfektionen, welche verhinderten, dass die Hunde in Einsätze gehen konnten.  Dank grosszügigen Spenden konnte die Renovation im Sommer 2018 durchgeführt werden.

VORHER:

   

RENOVATION

 

DER NEUE ZWINGER

Im Zentrum des Parks

Im Zentrum des Parks wurden Schutzzwinger erstellt um den Hunden eine gute Unterkunft zu bieten, aber sie auch gegen die Tse Tse Fliege zu schützen, welche die gefährliche Schlafkrankheit trägt (Tryponosoma, Blutparasit). Vor ein paar Jahren wurden in zwei Rangerstationen, Rwindi und Lulimbi, solche Zwinger erstellt. Durch die Witterung wurde die Zwinger, insbesondere die Moskitonetz schwer beschädigt. Die beiden Schutzzwinger mussten und mussen renoviert werden.

b) Rwindi

Im Sommer 2018 wurde die Anlage in Rwindi renoviert und mit festen Schutznetzen gesichert.

 

c) Lulimbi:

Die Anlage im wunderschönen Lulimbi wurde vor 4 Jahren als erstes erstellt. Die Hunde fühlten sich wohl und waren gut geschützt. Doch auch hier hat die Witterung zu Schäden geführt, welche schnellst möglich, sobald die finanziellen Möglichkeiten vorhanden sind, repariert werden müssen.

           

d) Bau eines Zwingers im Norden des Parks: noch in Planung

 

2) Kauf eines neuen Autos für den Transport der Ranger der Congohound Unit

Als Ende 2013 der Krieg zu Ende ging, standen wir vor dem Problem, dass für die Hundestaffel keine Fahrzeuge zur Verfügung standen und der Park, damals wie heute mit finanziellen Problemen, nicht helfen konnte. Die besten Hundeteams können nicht arbeiten, wenn sie nicht an den Ort des Verbrechens gelangen.

Dank der Hilfe Teams von Stefanie Reska und den Zoobesuchern des Wilhelma Zoos konnte Anfang 2014 ein gebrauchter Toyota Hilux gekauft werden. Sechs Monate später kam ein Land-Rover hinzu, der mit Hundeboxen modifiziert das ideale Transportfahrzeug für unsere Hunde ist. Und vor zwei Jahren hat uns einer Schweizer Diplomatin ihren gebrauchten Geländewagen geschenkt. Gut ausgestattet war es möglich, an die verschiedenen Einsatzorte zu fahren und effizient zu trainieren.

Leider sind die Strassen im Kongo sehr schlecht, die Belastung der Fahrzeuge enorm. So kam es, dass vor einigen Wochen durch ein mechanisches Problem unser Hilux verunfallte und erheblichen Schaden erlitt.

Dieser Schaden ist nur begrenzt zu reparieren, d.h. das Auto kann nicht mehr für Einsätze verwendet werden. Ein schwerer Rückschlag! Wir haben keine Transportmöglichkeiten für das Ranger Team, die Einsatzmöglichkeit ist eingeschränkt. Für den Kauf eines neuen Fahrzeuges benötigen wir 20‘000 bis 25‘000 USD – Geld, welches zur Zeit nicht zur Verfügung steht.

3) Ausbildung

Gut ausgebildete Ranger der Hundestaffel müssen weit mehr wissen und können als Hundepflege und Training. Es geht um effiziente Abläufe: Wie arbeitet man innerhalb der Gruppe, während den Einsätzen, beim Training, im täglichen Leben. Wie findet man den richtigen Geruchsartikel für die Hunde, um die Verbrecher zu finden – und vieles mehr. Da wir noch keinen Tierarzt an Ort haben, müssen die Ranger auch fähig sein, Routine Untersuchungen und Behandlungen selbst durchzuführen.

4)  Laufende Kosten:

Futter, veterinärmedizinische Kosten Hunde, Salär Ranger: 150.00 / Team:  jeweils nur kurzfristig gedeckt, mittel- und langfristig nicht gesichert.