Neue Fahrzeuge für die Ranger

Die Congohound Ranger haben einen neuen Geländewagen gespendet bekommen. Und noch ein Motorrad dazu!

Vielen herzlichen Dank den grossen und kleinen Spendern – dem Wilhelma Zoo in Stuttgart und allen anderen Beteiligten!

Zusätzlich zum dringend benötigten Rangertransportfahrzeug haben Monica Schneider und Martin Wildeisen aus der Schweiz ein Motorrad als Vorhut für die Ranger gespendet – so können die Einsatzorte zeitnah erreicht und kleinere Transporte schnell realisiert werden. Wir waren uns immer bewusst, dass bei einem Einsatz jeweils sehr viel Zeit verstreicht zwischen dem Anruf bis zum effektiven Eintreffen der Hundestaffel. Die Strassen sind so schlecht, dass ein grösseres Fahrzeug nur langsam vorwärts kommt. Immer wieder kam es vor, dass beim Eintreffen der Hunde der Tatort zerstört und kontaminiert war und wichtige Zeugen nicht mehr vor Ort waren.

Auch ihnen ein herzliches Dankeschön!


Die Geschichte dazu:
Unser Auto für den Transport der Congohound Ranger war nach einem Unfall nicht mehr einsetzbar.

Als Ende 2013 der Krieg zu Ende ging, standen wir vor dem Problem, dass für die Hundestaffel keine Fahrzeuge zur Verfügung standen und der Park, damals wie heute in finanziellen Problemen, nicht helfen konnte. Die besten Hundeteams können nicht arbeiten, wenn sie nicht an den Ort des Verbrechens gelangen.

Dank der Hilfe des Teams von Stefanie Reska und der Zoobesucher des Wilhelma Zoos konnte Anfang 2014 ein gebrauchter Toyota Hilux gekauft werden. Sechs Monate später kam ein Land-Rover hinzu, der mit Hundeboxen modifiziert das ideale Transportfahrzeug für unsere Hunde ist. Und vor zwei Jahren hat uns eine Schweizer Diplomatin ihren gebrauchten Geländewagen geschenkt. Gut ausgestattet war es möglich, an die verschiedenen Einsatzorte zu fahren und effizient zu trainieren.



Leider sind die Strassen im Kongo sehr schlecht, die Belastung der Fahrzeuge enorm. So kam es, dass in 2018 unser Toyota Hilux durch ein mechanisches Problem verunfallte und erheblichen Schaden erlitt.


Dieser Schaden war nur begrenzt zu reparieren, d.h. das Auto konnte nicht mehr für Einsätze verwendet werden. Ein schwerer Rückschlag! Wir hatten keine Transportmöglichkeiten für das Ranger Team, die Einsatzmöglichkeit war eingeschränkt. Für den Kauf eines neuen Fahrzeuges hätten wir 20‘000 bis 25‘000 USD benötigt – Geld, welches nicht zur Verfügung stand. Aber dieses Problem ist dank unserer Spender nun gelöst!

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