Update Januar 2026
Wegen des Krieges sind viele sogenannte Vulnerable, die extrem arme Bevölkerung, mit ihren Kindern nach Goma geflüchtet. Wir zahlen die Schule für eine grosse Zahl von Schülern aus den Flüchtlingslagern, 15 unserer Schüler konnten in Goma eine Berufsausbildung machen, 11 davon haben sie erfolgreich abgeschlossen und bereiten sich auf ihr Berufsleben vor.
Mehrere Waisen aus Rumangabo, einige davon sind stark behindert, sind ebenfalls nach Goma geflüchtet und leben jetzt in von uns gemieteten Häusern. Sie werden von uns betreut und gefördert. Verantwortlich sind zwei Kongolesen, mit denen wir schon zuvor eng zusammengearbeitet haben.
Neu seit 2025: Es wurde ein Vertrag mit einem Spital gemacht, sodass unsere Kinder und Jugendlichen schnell gute medizinische Betreuung erhalten. Da einige der Jugendlichen wegen schlechter Hygiene vor allem im Sanitärbereich krank sind, haben wir eine bessere Unterkunft gesucht und gefunden. Unser Betreuer Eric unterrichtet die Jugendlichen in Hygiene und Prävention.
Die Betreuung der zum Teil Schwerstbehinderten ist besonders intensiv und kostspielig und benötigt regelmässige Kontrolle und Anpassung der Prothesen, Beinschienen und neuen Gehstöcke. Zusätzlich brauchen die Schüler einen Transport in die Schule. Nach dem Schulabschluss sollen auch sie eine Berufslehre anfangen können.
Soziale Projekte
Die Bevölkerungsdichte an den Grenzen des Virunga National Parks ist sehr gross, die Armut der Bevölkerung extrem. Die Kinder der Demokratischen Republik Kongo gehören zu den ärmsten der Welt. Über 20 Jahre Krieg und Unruhe haben ihr Land zerstört. Doch jetzt besteht Hoffnung. Der Krieg ist vorbei, das Land wird aufgebaut. Die Bausteine für eine bessere Zukunft sind Arbeitsstellen, ein besserer Lebensstandard und – sehr wichtig – eine gute Schulbildung.
Um den Park auch langfristig zu schützen, müssen der Lebensstandard der Bevölkerung verbessert, die Schulbildung garantiert und Arbeitsplätze geschaffen werden. Die DodoBahati Stiftung widmet sich deshalb seit Jahren nicht nur dem direkten Schutz des Parks durch die Anti-Wilderer Hundestaffel Congohounds, sondern auch mehreren sozialen Projekten, insbesondere der Ausbildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen.
Nur: was für uns so selbstverständlich ist – eine Grundschulbildung für jedes Kind – ist es für die Kongolesen leider nicht. Die Armut ist so gross, dass es an allem, manchmal sogar an der Nahrung fehlt. Häufig können die Familien deshalb das Schulgeld von 120 CHF (Schulgeld, Uniform und Schulmaterial) pro Jahr für ihre Kinder nicht bezahlen. Die Kinder bleiben zuhause, erhalten keine Schulbildung, haben keine Zukunft, der Teufelskreis geht weiter.
Und dann gibt es die zahlreichen Waisen von Rumangabo. Für sie musste erst einmal eine bewohnbare Unterkunft geschaffen werden, abgesehen von Kleidung, Nahrung und schliesslich der Möglichkeit, eine Schule besuchen zu können.
Die Kinder Virungas brauchen Ihre Hilfe! Wir möchten durch die hier vorgestellten Projekte den Kindern und Jugendlichen ermöglichen, eine Schulbildung zu bekommen, um sich eine Zukunft aufbauen zu können.
Eine neue Herausforderung ist die Unterstützung der Pygmäen. Die Pygmäen in der Nähe von Bukima sind eine der ärmsten Bevölkerungsgruppen des Ostkongo. Sie wurden entwurzelt, umgesiedelt und ihre traditionelle Lebensweise zerstört. Die versprochene Hilfe ist ausgeblieben. Auf Wunsch der Congohound Ranger Alvine Budo und David Nezehose wird sich die DodoBahati Stiftung dieses Jahr um diese Bevölkerungsgruppe, insbesondere um die Schulausbildung der Kinder kümmern.





